Thailand Geschichte und Gesellschaft

Reclining buddha, Thailand

Thailand Geschichte

Obwohl Funde auf eine weitaus frühere Besiedlung hinweisen, wird das Jahr 1238 mit der Gründung der Hauptstadt Sukhothai im zentralen Norden weitgehend als „Wiege“ und Beginn der Geschichte Thailands angesehen. 


1350 gründete König Uthorn eine weitere thailändische Hauptstadt im heutigen Ayuthaya (nördlich von Bangkok), die schließlich Sukhothai übernahm und über 200 Jahre florierte. Nach langen kriegerischen Auseinandersetzungen wurde Ayuthaya jedoch 1767 vom benachbarten Birma zerstört.

Die neue Hauptstadt wurde am Westufer des Flusses Chao Phraya in Thonburi errichtet, und im Jahr 1782 auf ihren heutigen Ort verlegt – Bangkok, oder Krup Thep, wie die Stadt offiziell von den Thailändern genannt wird.

Im 19. Jahrhundert konnte sich Siam (ehemaliger Name Thailands) seine Unabhängigkeit erhalten, während das übrige Südostasien kolonialisiert wurde. Indem sie ein europäisches Land gegen ein anderes ausspielten, erhielten die thailändischen Herrscher viele der materiellen Vorteile einer Kolonialisierung, die zur Ausweitung des Straßennetzes, Einführung der Eisenbahn und anderen westlichen Reformen führten.

In jüngster Vergangenheit ist die Geschichte Thailands von einer unstabilen Regierung und einer Reihe von Militärputschen gekennzeichnet; die Monarchie jedoch blieb stabil. Mit seiner Ernennung zum König im Jahr 1946 ist König Bhumibol ist das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt.

Trotz Erlangen westlicher Einflüsse konnte das Land, da es nicht kolonialisiert wurde, sein reiches Kulturgut erhalten, für das es so berühmt ist. Thailand kann sich vieler atemberaubend schöner Paläste, Tempel und Stätten rühmen, jeweils typisch für ihre geschichtliche Periode, die heutzutage noch besichtigt werden können. 

Kultur und Gesellschaft

Während du in Bangkok einen verrückten Mischmasch traditioneller Tempel und moderner Gebäude im westlichen Stil vorfindest, bewahrten viele Regionen außerhalb der Hauptstadt ihre kulturellen Wurzeln. Die langhalsigen Frauen der Karen-Dörfer tragen nach wie vor die traditionellen Halsringe; neugierige Touristen in dieser Gegend liefern eine Haupteinnahmequelle. 

Die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus Bauern, deren vorwiegender Landwirtschaftszweig der Reisanbau ist. Auch Tapioka und Jute (im Nordosten), Gemüse (im Norden), Gummi (im Süden) und eine Vielfalt an Obstsorten sowie Kokosnüsse werden angebaut.

 

Religion

Im vorwiegend buddhistischen Thailand findest du eine Vielzahl von Schreinen und Tempeln, die dieser Religion in Städten und auf dem Land gewidmet sind. Ein Muss ist der Besuch des größten Buddhas Thailands im Wat Pho in der Altstadt von Bangkok, Touristen als „Tempel des Liegenden Buddhas“ bekannt.


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